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Publizierte Forschung zu Albendazol

5 peer-reviewte Publikationen zu Albendazol in der onkologischen Forschung, zuerst klinische Arbeiten, dann Laborstudien. Jeder Eintrag gibt wieder, was die Autoren angegeben haben. Den vollständigen Artikel finden Sie über den Link.

Diese Seite ist eine Leseliste peer-reviewter Publikationen, zusammengestellt zur Information. Sie ist keine Aussage über Anwendungsgebiete, keine Empfehlung und keine medizinische Beratung. Ergebnisse aus Zell- und Tierstudien lassen sich nicht auf die klinische Anwendung übertragen. Medsuvac-Produkte werden für ihre zugelassenen Verwendungszwecke abgegeben. Klinische Entscheidungen liegen bei einem qualifizierten Arzt.
  1. Klinische Studie

    Phase I clinical trial to determine maximum tolerated dose of oral albendazole in patients with advanced cancer

    Pourgholami MH et al., Cancer Chemotherapy and Pharmacology, 2010

    Bei 36 Patienten mit refraktären soliden Tumoren wurde eine maximal tolerierte Dosis von oralem Albendazol bestimmt, mit Myelosuppression als dosislimitierender Toxizität. Bei 4 von 24 auswertbaren Patienten fiel ein Tumormarker um mindestens 50 %.

  2. Klinische Studie

    Pilot study of albendazole in patients with advanced malignancy. Effect on serum tumor markers/high incidence of neutropenia

    Morris DL et al., Oncology, 2001

    Bei sieben Patienten mit refraktärem kolorektalem Karzinom oder hepatozellulärem Karzinom senkte Albendazol bei zwei Patienten das CEA und stabilisierte bei drei die Tumormarker, während drei weitere Patienten wegen schwerer Neutropenie ausschieden, die wahrscheinlich zu einem Todesfall beitrug.

  3. In vivo

    Albendazole: a potent inhibitor of vascular endothelial growth factor and malignant ascites formation in OVCAR-3 tumor-bearing nude mice

    Pourgholami MH et al., Clinical Cancer Research, 2006

    Bei Nacktmäusen mit peritonealen OVCAR-3-Tumoren unterdrückte intraperitoneal verabreichtes Albendazol die Aszitesbildung deutlich und verringerte die Tumorvaskularisation, was die Autoren auf eine verminderte VEGF-Produktion des Tumors zurückführten.

  4. In vivo

    In vitro and in vivo suppression of growth of hepatocellular carcinoma cells by albendazole

    Pourgholami MH et al., Cancer Letters, 2001

    Albendazol hemmte die Proliferation von hepatozellulären Karzinomzelllinien von Mensch, Ratte und Maus bei mikromolarer Konzentration um mehr als 80 % und unterdrückte das Wachstum von SKHEP-1-Tumoren in Nacktmäusen stark.

  5. In vitro

    Albendazole sensitizes cancer cells to ionizing radiation

    Patel K et al., Radiation Oncology, 2011

    Albendazol induzierte DNA-Schäden und einen G2/M-Arrest in Zelllinien des metastasierten Melanoms und des kleinzelligen Lungenkarzinoms bei klinisch erreichbaren Konzentrationen und erhöhte synergistisch deren Strahlenempfindlichkeit.