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Publizierte Forschung zu Hydroxychloroquinsulfat

5 peer-reviewte Publikationen zu Hydroxychloroquinsulfat in der onkologischen Forschung, zuerst klinische Arbeiten, dann Laborstudien. Jeder Eintrag gibt wieder, was die Autoren angegeben haben. Den vollständigen Artikel finden Sie über den Link.

Diese Seite ist eine Leseliste peer-reviewter Publikationen, zusammengestellt zur Information. Sie ist keine Aussage über Anwendungsgebiete, keine Empfehlung und keine medizinische Beratung. Ergebnisse aus Zell- und Tierstudien lassen sich nicht auf die klinische Anwendung übertragen. Medsuvac-Produkte werden für ihre zugelassenen Verwendungszwecke abgegeben. Klinische Entscheidungen liegen bei einem qualifizierten Arzt.
  1. Klinische Studie

    A Randomized Phase II Preoperative Study of Autophagy Inhibition with High-Dose Hydroxychloroquine and Gemcitabine/Nab-Paclitaxel in Pancreatic Cancer Patients

    Zeh HJ et al., Clinical Cancer Research, 2020

    Bei 64 Patienten mit resektablem Pankreasadenokarzinom verbesserte die Ergänzung der präoperativen Gabe von Gemcitabin und nab-Paclitaxel um Hydroxychloroquin das histopathologische Ansprechen und zeigte Hinweise auf eine Autophagiehemmung und Immuninfiltration, während sich Gesamtüberleben und rezidivfreies Überleben zwischen den Studienarmen nicht unterschieden.

  2. Klinische Studie

    Effect of Gemcitabine and nab-Paclitaxel With or Without Hydroxychloroquine on Patients With Advanced Pancreatic Cancer: A Phase 2 Randomized Clinical Trial

    Karasic TB et al., JAMA Oncology, 2019

    Bei 112 Patienten mit metastasiertem Pankreaskarzinom verbesserte die Ergänzung von Gemcitabin und nab-Paclitaxel um Hydroxychloroquin das Gesamtüberleben nach 12 Monaten nicht (41 % vs. 49 %), obwohl die Gesamtansprechrate in der Hydroxychloroquin-Gruppe höher war (38,2 % vs. 21,1 %).

  3. Klinische Studie

    Phase I trial of hydroxychloroquine with dose-intense temozolomide in patients with advanced solid tumors and melanoma

    Rangwala R et al., Autophagy, 2014

    Bei 40 Patienten mit fortgeschrittenen soliden Tumoren wurde die Kombination aus Hydroxychloroquin und dosisintensiviertem Temozolomid gut vertragen, eine maximal tolerierte Dosis wurde nicht erreicht, in Patientenzellen wurde eine Akkumulation autophagischer Vakuolen beobachtet, und bei einem Teil der Melanompatienten traten partielle Remissionen oder stabile Erkrankungen auf.

  4. Klinische Studie

    Combined autophagy and proteasome inhibition: a phase 1 trial of hydroxychloroquine and bortezomib in patients with relapsed/refractory myeloma

    Vogl DT et al., Autophagy, 2014

    Bei 25 Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem Myelom führte die Kombination von Hydroxychloroquin mit Bortezomib zu keinen protokolldefinierten dosislimitierenden Toxizitäten. Von 22 auswertbaren Patienten zeigten 3 eine sehr gute partielle Remission, 3 ein geringes Ansprechen und 10 eine stabile Erkrankung.

  5. Übersichtsarbeit

    Outcome of early clinical trials of the combination of hydroxychloroquine with chemotherapy in cancer

    Poklepovic A et al., Autophagy, 2014

    Die Autoren fassten fünf Phase-I-Studien zusammen, in denen Hydroxychloroquin mit Vorinostat, Temsirolimus, Temozolomid oder Bortezomib kombiniert wurde, und erklärten, dass diese Studien Erkenntnisse zur Verträglichkeit der Kombinationen und Orientierung für die Planung künftiger Studien lieferten.